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Fusion & Übernahme

Lonza übernimmt US-CDMO-Netzwerk von Merck KGaA für hunderte Millionen Franken

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Lonza kauft fünf CDMO-Standorte von Merck KGaA in den USA, verdoppelt den US-Fußabdruck auf neun Standorte und baut das Geschäft aus.

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Foto zu Lonza: Operator handling a stainless steel bioreactor with integrated touch screen in a technical process control environment.
Foto: TECNIC Bioprocess Solutions auf Unsplash

Kurz gesagt

  1. Übernahme: Lonza kauft fünf US-CDMO-Standorte von Merck KGaA und verdoppelt das US-Netzwerk.
  2. Finanzierung: Die Bezahlung erfolgt in Bar und über bestehende Kreditfazilitäten bei Erhalt des BBB+-Ratings.
  3. Ausblick: Die Integration soll langfristig profitables Wachstum undpeak sales bis Mitte der 2030er Jahre bringen.

Lonza verdoppelt US-Präsenz durch CDMO-Übernahme von Merck KGaA

Lonza treibt den Ausbau seines Netzwerks in den Vereinigten Staaten voran. Der Konzern hat eine definitive Vereinbarung zur Übernahme von fünf CDMO-Fertigungsstandorten von Merck KGaA mit Sitz in Darmstadt unterzeichnet. Die Transaktion umfasst Anlagen in den USA und soll das Geschäft in Wachstumsbereichen wie Biokonjugaten und viralen Vektoren stärken.

Details zur Transaktion und Finanzierung

Unter dem Abkommen übernimmt Lonza fünf Fertigungsstätten sowie dazugehörige Geschäfte zu einer Unternehmensbewertung im niedrigen bis mittleren dreistelligen Millionenbereich in Schweizer Franken. Die Finanzierung erfolgt vollständig in Bar sowie über vorhandene Kreditlinien des Unternehmens. Das bestehende Kreditrating von BBB+ soll durch die Maßnahme gewahrt bleiben.

Die übernommenen Standorte beschäftigen rund 1.100 hochqualifizierte Mitarbeiter. Damit wächst Lonzas Belegschaft in den USA auf über 6.000 Beschäftigte an, während sich die Gesamtzahl der CDMO-Standorte in den USA von vier auf neun erhöht. Zu den erworbenen Einheiten gehören Standorte für Biokonjugate in St. Louis, hochpotentere Payload-Linker in Madison und Verona, virale Vektoren in Carlsbad sowie Lipid-Nanopartikel und Liposomen in Indianapolis.

Integration und strategische Einordnung

Der Abschluss der Transaktion wird für Mitte 2027 erwartet und steht unter dem Vorbehalt der üblichen Vollzugsbedingungen. Bis zum Closing agieren beide Unternehmen eigenständig. Im Geschäftsjahr 2028 sollen die erworbenen Standorte einen Umsatz von rund 250 Mio. CHF beisteuern, wobei die CORE-EBITDA-Marge unter dem aktuellen Niveau von Lonza liegt. Lonza plant, die Kapazitäten im Laufe der Zeit durch Integration voll auszuschöpfen und das Geschäft bis Mitte der 2030er Jahre auf das Konzerngruppenniveau zu führen.

Quelle: Lonza, Fusion & Übernahme vom 2026-11-03. Rechenwege eigene Berechnung. Keine Anlageberatung.

Hinweis: Dieser Text dient der allgemeinen Information und ist weder Anlage-, Steuer- noch Rechtsberatung. Kapitalanlagen sind mit Risiken verbunden, bis hin zum Totalverlust.